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Chronik
Vossloh Kiepe - gestern und heute
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 2009 | Vossloh Kiepe erwirbt das Schweizer Unternehmen APS electronic und
gründet die Vossloh Kiepe Mainline Technology. Die ersten beiden
Hybridbusse von Vossloh Kiepe und Hess werden nach Luxemburg
verkauft. |
| 2008 | Vossloh Kiepe baut seine Fertigungskapazitäten im Standort
Düsseldorf aus. Manchester, GB, bestellt insgesamt 40 Traktionsausrüstungen für Nf-Straßenbahnen bei Vossloh Kiepe. |
| 2007 | Der weltweit erste 24-Meter-Doppel-Gelenk-Hybridbus wird mit einem
neuen, modularen Hybridantrieb von Vossloh Kiepe ausgestattet. Mailand
bestellt die erste Serie von Hybrid-Trolleybussen zur weiteren Senkung
des Energieverbrauchs. Krefeld vertraut auf
Vossloh-Kiepe-Antriebstechnik für die Erneuerung von 50% ihrer
Straßenbahnen. |
| 2006 | Das Unternehmen Vossloh Kiepe wird 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass
erscheint das Buch „100 Jahre Kiepe – Innovation, die bewegt“. Im
Jubiläumsjahr trägt die zunehmende internationale Ausrichtung weitere
Früchte mit nennenswerten Aufträgen aus Krakau, Porto und
Philadelphia. |
| 2005 | Großer Erfolg im wachsenden Markt für Antriebsmodernisierungen.
Vossloh Kiepe modernisiert die Antriebe für 136 Wagen der Orange Line
in Philadelphia. |
| 2004 | Die Stadt Vancouver beauftragt Vossloh Kiepe mit der Lieferung von
228 Trolleybusausrüstungen für die Olympiastadt 2010. |
| 2003-2004 | Vossloh Kiepe setzt sich erneut in Straßenbahn-Ausschreibungen der
Städte Köln, Bremen und Düsseldorf durch. 142 Trolleybusausrüstungen
werden an Athen ausgeliefert. |
| 2003 | Das Unternehmen erhält einen neuen Namen: Aus der Kiepe Elektrik
GmbH wird die Vossloh Kiepe GmbH. |
| 2002 | Freifahrtschein für Olympia: Die Stadt Athen gibt Kiepe den
Zuschlag für die Lieferung weiterer Trolleybusausrüstungen. Die Vossloh
AG, Werdohl, übernimmt das Unternehmen. |
| 2001 | Die Investition in die Internationalisierungsstrategie lohnt sich
mehr und mehr. Kiepe erzielt nennenswerte Vertriebserfolge in den
Zielmärkten Italien und Nordamerika. |
| 2000 | Köln beauftragt das Düsseldorfer Unternehmen mit 146
Stadtbahnwagen. In Italien und Nordamerika werden weitere
Vertriebsgesellschaften gegründet. |
| 1997-98 | Immer mehr ausländische Kunden setzen auf Kiepe-Technik. In diesen
Jahren wickelt das Unternehmen erfolgreich Aufträge für die Städte
Croydon, Krakau und Athen ab. |
| 1996 | Die Schaltbau AG, München, erwirbt die Mehrheitsanteile an der
Kiepe-Gruppe; die Minderheitsbeteiligung übernimmt die Bayrische
Landesanstalt für Aufbaufinanzierung. Kiepe setzt sich weltweit auf dem
Trolleybussektor durch. |
| 1995-96 | Die Niederflurfahrzeuge sind auf dem Siegeszug - nun stellen auch
Köln und Düsseldorf um und Kiepe liefert die elektrischen Ausrüstungen
für die Fahrzeuge. |
| 1993 | Die AEG erwirbt die Kiepe-Gruppe und gliedert sie in den Bereich
"Nahverkehr und Wagen" ein. Die ersten Serienfahrzeuge nehmen in Bremen
und Wien den Fahrbetrieb auf. |
| 1988 | Die Alsthom S.A. erwirbt die Kiepe-Anteile der ACEC. Die
Marktposition wird erfolgreich ausgebaut und Kiepe liefert den Prototyp
des ersten Bremer Straßenbahnfahrzeugs in Niederflurtechnik. |
| 1983-97 | Kiepe goes UK und liefert 126 U-Bahn-Triebwagen mit Schaltwerk,
elektronischer Steuerung und Diagnose in London. |
| 1973 | Die belgische ACEC S.A. übernimmt das Familienunternehmen Kiepe.
Das Management korrigiert den Kurs und konzentriert sich zunehmend auf
den Bahnmarkt. Zudem steigt man in neue elektronische Technologien ein
und schafft einen neuen Geschäftszweig, die Entwicklung und den Bau von
Bahnstrom-Unterwerken. |
| 1952- 1973 |
Aufbau eines internationalen Niederlassungsnetzes mit Ausrichtung
auf die Bereiche Verkehr und Transport. |
| 1959 | Die Geschäfte laufen gut - deswegen entschließt man sich dazu, eine
Tochterfirma in Wien zu gründen: die Kiepe Bahn und Kran Electric Ges.
mbH |
| 1952 | Kiepe wird zum International Player, zusammen mit Daimler-Benz, MAN
und Henschel werden über 700 Trolleybusse nach Argentinien
geliefert. |
| 1950-51 | In diesen Jahren übernimmt das Düsseldorfer Unternehmen erstmals
komplette Traktionsaufgaben. Mit dem Bau kompletter
elektro-pneumatischer Schützensteuerungen für Trolleybusse und der
Herstellung von Antrieben mit Gleichstrom-Bahnmotoren für Straßenbahnen
unterstreicht Kiepe seine Kompetenz. |
| 1946 | Kiepe beginnt mit dem Bau von Fahrschaltern, Widerständen und
anderen Geräten - die Zielgruppe: der Nahverkehr. |
| 1945 | Nach dem Krieg wagt das Unternehmen mit 50 Mitarbeitern einen
Neuanfang. Zu tun gibt es beim Wiederaufbau genug: Die Fahrleitungen
müssen wiederhergestellt werden; Grubenlokomotiven, Kräne und
Industrieanlagen werden gebraucht. |
| 1940 | Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 270 Mitarbeiter. Gebaut
werden komplette Kontroller (Walzen-Schaltwerke), Widerstände und
sonstige Geräte für den Nahverkehr. |
| 1923 | Kiepe zieht um auf ein eigenes Werksgelände in Düsseldorf-Reisholz. Das Fabrikationsprogramm wird auf Schalter erweitert. Kunden im In- und Ausland schätzen den Spezialisten in Sachen Kontaktmaterial für handbetätigte Schalter. |
| 1906 | Theodor Kiepe gründet die Spezialwerkstatt für die Reparatur
elektrischer Bogenlampen in der Düsseldorfer Steinstraße 39. |